Behandlungsmethoden

Was versteht man unter Schröpfen?
Das Schröpfen hat seinen Ursprung in China und Indien, aber auch in unserer westlichen Kultur.

In unserer klassischen Naturheilkunde hat das Schröpfen einen ausleitenden Effekt. Das lokale Vakuum führt zu einer Dehnung des Bindegewebes, Reizung der Nerven-endigungen und lokalen Durchblutungsanregung. Über Reflexzonen kann auf innere Organe Einfluss genommen werden. Auch eine Stimulation des Immunsystems ist möglich.

Wie wirkt Schröpfen?
Aus chinesischer Sicht bewegt Schröpfen Qi und Blut, befreit die Leitbahnen von Blockaden und führt dadurch zu einer schmerzstillenden Wirkung. Durch Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte kann auf innere Organe Einfluss genommen werden. Auch aus Sicht der TCM hat das Schröpfen eine ausleitende Wirkung krank-machender Faktoren.

Wann wird Schröpfen angewendet?
Geeignet ist die Schröpftherapie besonders bei Schmerzsyndromen, bestimmten neurologischen Symptomatiken sowie zur ganzheitlichen Körperstimulation und prophylaktischen Behandlung.

Was ist das HACI-System?
Eine neue Form des Schröpfens ist das HACI-System.  Die „HACI Fünf-Elemente-Nadeln“ kombinieren hauptsächlich drei Therapien: Magnettherapie, Schröpfen und Akupunktur. Indikationen zur Verwendung des HACI-Systems sind die gleichen wie bei der konventionellen Akupunktur und Moxibustion. Das HACI-System ist vor allem bei Patienten mit Spritzenangst und bei Kindern gut anwendbar. Dieser Personen-
kreis kann nämlich dabei sozusagen nadellos akupunktiert werden.